Tarifvertrag wach- und sicherheitsgewerbe berlin

Ein weiterer Anspruch auf Fortzahlung während der Beurlaubung ist in Art. 616 BGB niedergelegt. Löhne können somit geltend gemacht werden, wenn der Arbeitnehmer aus persönlichen Gründen wie Tod, Geburt oder Beerdigung an der Arbeit gehindert wird und die Abwesenheit für einen unbedeutenden Zeitraum gilt. Tatsächlich hat der Arbeitnehmer nicht immer das Recht, diesen Urlaub vollständig in Anspruch zu nehmen, da Art. 616 bGB durch tarif- oder vertragliche Vereinbarungen beschränkt oder gar nicht anerkannt ist. Eine Vereinigung im Sinne des Grundgesetzes ist eine freiwillige dauerhafte Verbindung, die nicht auf eine Firma beschränkt sein darf. Darüber hinaus muss sich jeder Verband als Vertreter der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber verstehen und ausdrücklich auf den Abschluss von Tarifverträgen hinarbeiten. Im Allgemeinen ist Arbeitszeit definiert als die Zeit vom Anfang bis zum Ende der Arbeit ohne Pausen (Sek. 2 Abs. 2 Para1 WTA und 4 Abs. 1 (YWPA). Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden pro Tag, mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen, die normalerweise als Ruhezeit vorgesehen sind (Abschnitte 3 und 9 WTA). Die gesetzliche Wochenarbeitszeit beträgt somit 48 Stunden, wird aber in vielen Fällen durch Tarifverträge auf 38,5 bis 35 Stunden reduziert.

1999 betrug die durchschnittliche vereinbarte Arbeitswoche 37,4 Stunden in Westdeutschland und 39,2 Stunden in Ostdeutschland (Quelle: Bundesarbeitsministerium ). Die tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden darf nicht überschritten werden, wenn es sich um werdende und stillende Mütter handelt (S. 8 MPA). Gleiches gilt für Arbeitnehmer oder Auszubildende unter 18 Jahren (Art. 8 YWPA). Außerdem gilt ein Arbeitsverbot für junge Arbeitnehmer am Samstag (S. 16 YWPA). Wenn Arbeitnehmer im Rechtsstreik sind oder der Arbeitgeber über eine gerechtfertigte Aussperrung entscheidet, werden die gegenseitigen Pflichten aus dem Arbeitsvertrag ausgesetzt, so dass die Arbeitnehmer nicht arbeiten müssen und der Arbeitgeber nicht zur Zahlung von Löhnen verpflichtet ist. Während der Arbeitskampfmaßnahmen erhalten Gewerkschaftsmitglieder in der Regel Streikbeihilfen, die von der Gewerkschaft gezahlt werden und deren Betrag 2/3 des Bruttoeinkommens beträgt.

Andere Arbeitnehmer, die direkt vom Streik betroffen sind, erhalten Sozialversicherungsleistungen vom Staat. Der Grundsatz der Gleichbehandlung ist als Grundrecht des Grundgesetzes festgelegt (Art. 3 Abs. 1, 2 und 3 und Art. 9 Abs. 3). Jede Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse, der Nationalität, der Behinderung, der Religion, der politischen Meinung und der Gewerkschaftstätigkeit ist unzulässig. Dieses Grundrecht wurde von der Gerichtsbarkeit als Grundprinzip des Arbeitsrechts, dem sogenannten Grundsatz der arbeitsrechtlichen Gleichbehandlung, übernommen. Eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung der Arbeitnehmer ist daher rechtswidrig. Dieses Verbot gilt jedoch zugunsten der Vertragsfreiheit nicht vor der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses. Die Vorbereitung eines Streiks muss auch im Einklang mit den Leitlinien stehen, die von den meisten Gewerkschaften, nämlich dem DGB als Verband und der DAG, festgelegt wurden. Schlüsselelemente dieser Leitlinien sind erstens Streikabstimmungen vor der Verabschiedung einer Streikresolution und zweitens Streikstreikposten, die auf jeden Fall die Arbeit der arbeitswilligen nicht verhindern dürfen.

Im ersten Quartal 2019 fanden Tarifverhandlungen im Stahl-, Flughafensicherheitssektor und im öffentlichen Sektor statt.

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